Die Herausforderung

Die technische Betriebsführung des drittgrößten Shopping-Centers in Berlin zeigte Defizite in der Organisation und Überwachung von Sachverständigenprüfungen. Die Steuerung der infrastrukturellen, technischen und kaufmännischen Gebäudedienste erforderte ein hohes Maß an Koordination. Gleichzeitig zeigen sich Lücken im Arbeitsschutz in Bezug auf die gesetzlichen Vorgaben, während die Anforderungen an das Sicherheitsmanagement stetig steigen und insbesondere Maßnahmen zur Kriminalitäts- und Terrorismusprävention in den Fokus rücken. Die  Situation ist bestimmt durch ein hochkompetitives Umfeld mit 65 weiteren Shopping-Centern allein in Berlin, wodurch ein professionelles Leerstandsmanagement von strategischer Bedeutung ist.

Die Lösung

Übernahme der technischen Betriebsführung vor Ort, Implementierung einer CAFM-Softwarelösung für die Überwachung der Wartungen, Inspektionen und Sachverständigenprüfungen, Koordination der externen Dienstleister mittels wöchentlicher Jour-Fixes sowie regelmäßiger Objektbegehungen, Einführung von einem Nachhaltigkeitsreporting inkl. Erfassung aller Energieverbräuche, Abfallströme und Kältemittelemissionen, Abstimmung mit den zuständigen Senatspolizeibehörden in der Kriminalitäts- und Terrorismusprävention, Vorbereitung einer Antiterrorübung im Shopping Center. Einführung eines Arbeitsschutzsystems inkl. Schulung und Unterweisung der Beschäftigten

Eckdaten :

Shopping-Center im Stadtteil Steglitz, Bauzeit 2009 – 2012, Bausumme 390 Mio. EUR, 76.000 m“ Verkaufsfläche, 120 Shops, 87.500 m² BGF, Umfassende Technische Gebäudeausstattung (TGA) mit Sprinklerung, Brandmeldeanlage, Verdunstungskühltürme, Fernwärmeversorgung, 130 Lüftungsanlagen, 14 Fahrtreppen, MSR-Technik, Notstromdiesel, Parkhaus, U-Bahn-Anschluss, etc.

Fotos zum Projekt